Ja, doch, mich gibt es noch


CarmenIch glaube es selbst kaum, aber mein letzter Blogeintrag ist nunmehr fast ein halbes Jahr her. Keine Ahnung, wie oft ich schon die Seite aufgerufen habe, um endlich einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Wie oft ich mich eingeloggt habe oder wie oft ich mit einem Thema begonnen habe, um es doch wieder zu verwerfen. Ich habe auch immer wieder Bilder gemacht mit dem Gedanken, dass das ein tolles Rezept oder was-auch-immer für euch wäre. Dann kam etwas dazwischen (und sei es meine mich allseits begleitende Müdigkeit) und es blieb bei dem Vorhaben, euch zu schreiben.

Tja und auch heute muss ich euch wieder enttäuschen. Ich werde von keinen großartigen Neuigkeiten erzählen, werde kein Tierheim-Schnuckelchen vorstellen oder euch den Mund mit einem neuen Rezept wässrig machen. Ich wollte mich „einfach mal melden“. Ja, mich gibt es noch, und ja, ich kämpfe immer noch mit den gleichen Themen wie noch zu Beginn des Jahres. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich nichts mehr veröffentlicht habe. Ich möchte euch nicht mit der ewig gleichen Leier (wird das überhaupt so geschrieben?) langweilen. Schon im Bekanntenkreis werde ich immer spärlicher mit meinen Antworten auf die Frage, wie es mir geht. Ich weiß nicht, ob ich mir selbst mit meinem Dauer-Gejammer am meisten auf die Nerven gehe oder ob es tatsächlich meine Gesprächspartner nicht mehr hören können. Vielleicht ein bisschen von beidem. Jedenfalls bin ich seit Längerem schreib- und redefaul, was mein Leben und meine Gesundheit angeht.

Überhaupt scheint eine überwältigende Müdigkeit meine hartnäckigste Begleiterin zu sein. Ich bin wahnsinnig müde – und das schon gefühlt eine ganze Ewigkeit. Sellbst wenn ich keine akuten Beschwerden habe (und von denen habe ich nach wie vor reichlich und oft), könnte ich nahezu den ganzen Tag nichts tun. Selbst das schiere Atmen oder Rumsitzen ist eine körperliche Höchstleistung für mich. Da fällt es schwer, noch für irgend etwas Energie und Freude aufzubringen. Trotzdem bleibe ich weiter dran – im Schneckentempo, aber ich bleibe dran.

Seit Kurzem habe ich zwei neue Behandlungswege eingeschlagen. Ich gehe zur Osteopathie/manuellen Therapie, um die Verwachsungen in meinem Bauchraum bzw. insbesondere im Darmbereich zu lockern und zu einer Heilpraktikerin, die mir mit chinesischen Kräutern und Akupunktur Dampf machen will. Ich habe das Gefühl, dass mir das gut tut, aber den Durchbuch bescherte es mir noch nicht. Bei der HP habe ich jedenfalls als Hauptwunsch „mehr Energie“ platziert, denn das stört mich gewaltig. Als Mensch, der eigentlich kaum 5 Minuten auf seinem Hintern sitzen kann, mit immer wieder neuen Ideen und Impulsen, ist es die Hölle, den ganzen Tag so müde zu sein.

Na, jedenfalls habe ich keinesfalls aufgegeben. Sorry, dass es nun doch ein wenig Gejammer wurde. Ich werde umso lauter jubeln, wenn es bergauf geht. Versprochen!

Ach ja, wir werden übrigens die Tage auch die Tierheim-Kalender für 2017 in den Druck geben. Theoretisch habe ich vor, darüber hier zu schreiben, damit ihr euch euer Exemplar sichern könnt. Praktisch könnte ich natürlich wieder murmeltierartig schnarchen und euch in Wartestellung lassen. Vielleicht schreibt ihr mir ja einfach eine Mail, wenn ihr Interesse habt. Auf die antworte ich nämlich tatsächlich meist zeitnah. 😉

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2 Antworten zu Ja, doch, mich gibt es noch

  1. engelundteufel schreibt:

    Hallo Carmen,
    schön mal wieder von dir zu hören 😀 Wir können uns schon vorstellen, dass die ständige Müdigkeit echt ein Klotz am Bein ist 😦 Wir drücken die Daumen und Pfötchen, dass ihr das hinkriegt. Tolles Foddo übrigens 😀
    Schnurrer Engel und Teufel

    • Huhu ihr Lieben,
      oh ja, wahre Betonklötze sind das. 😦 Das Foto hätte wohl Freitag/Samstag noch besser gepasst. *chichi* Vorankündigung des Wahnsinns vermutlich…
      Seid lieb gegrüßt (ich lese auch immer euren Blog – wenn auch meist still)
      Carmen

Schnurr mir was...

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