Cattalk – Mobile Beratung rund um Katzen


cattalk_logoTrommelwirbel, Fanfaren, Chips und Confetti! Heute ist es soweit: Ich „lüfte“ mein Projektgeheimnis, von dem ich die letzten Monate immer mal wieder geschrieben habe, aber nicht so recht erzählen wollte, um was es geht. Nach laaaaaaaanger Überlegung und viel „Ja“ und „Lieber doch nicht“ habe ich vor einiger Zeit ein Studium zur Tierpsychologin mit der Fachrichtung – klar! – Katze begonnen und bin mittlerweile so weit, dass ich mich nicht nur darüber zu sprechen traue, sondern seit heute auch meine eigene Facebookseite veröffentlicht habe: https://www.facebook.com/cattalkmobil

Das Studium bei der ATN in der Schweiz umfasst sowohl die „gängigen“ verhaltenstherapeutischen Ansätze, Behandlungsmethoden usw., als auch oder besser vor allem auch – denn das war mir besonders wichtig – einen sehr umfangreichen Teil zu den ethologischen Grundlagen von Katzen – sowohl von Hauskatzen, als auch all ihren großen und kleinen Verwandten. Es gibt sicherlich viele Menschen, die Katzenerfahrung haben und einige, die zudem ein sehr feines Gespür für diese zum Teil hochkomplexen und so individuellen Wesen haben. Dennoch ist dieser Erfahrungsschatz eben nur auf die Katzen beschränkt, mit denen sie Kontakt hatten. Viele Ratschläge von ihnen haben einen mehr oder weniger starken Bezug zu ihren persönlichen Erfahrungen – die aber nicht zwangsläufig auf das aktuelle Problem einer anderen Katze zutreffen müssen. Ich finde es wichtig, jede Situation neu und neutral zu bewerten und mit einem tiefen Wissen über die natürlichen Verhaltensweisen der Katzen, ihrer konkreten Lebenssituation und mit einem großen „Koffer“ an wissenschaftlich fundierten – und in der persönlichen Praxis erprobten – Behandlungsmethoden im Gepäck anzugehen.

Im Tierheim habe ich mittlerweile zahlreiche verschiedenste Katzen kennengelernt. Viele waren total unkompliziert und aufgeschlossen, andere waren sehr ängstlich und scheu, manche waren aggressiv und einige wenige hatten „echte“ Verhaltensstörungen. Alle jedoch haben mich auf ihre Weise fasziniert und den Wunsch geweckt, noch mehr über ihre „Katzenseele“ zu erfahren – und den Wunsch, ihnen und ihren künftigen Dosenöffnern ein Stück auf ihrem Weg zu helfen – und das mit profundem Wissen über die natürlichen Verhaltensweisen, Bedürfnissen und eben auch den Problemen, die Katzen unter den verschiedensten Bedingungen entwickeln können.

Die letzten Monate waren sehr anstrengend für mich – ihr habt es ja in dem einen oder IMG_2449anderen Beitrag gelesen. Neben all dem Schabernack, den ich sonst so den ganzen Tag treibe, habe ich eigentlich nur noch gelernt. Alles, aber auch wirklich alles andere ist dabei zu kurz gekommen – bis auf meine Lernhelferin, mit der ich eine ganz spezielle Wickel-Lern-Technik entwickelt habe. Polly hat die letzten Monate quasi auf meinem Schoß gewohnt. 🙂 Die kommende Zeit wird nicht weniger anstrengend, denn obwohl ich mittlerweile alle meine Lektionen durch und bestanden habe (HURRA!), fängt nun meine Prüfungsvorbereitung an. Als Menschlein mit massiver Prüfungspanik will ich auch noch gar nicht breit treten, wann ich meine Prüfung genau habe. Ich würde mich nur noch mehr unter Druck setzen, weil es „ja so viele wissen und drauf schauen“. Also drückt mir einfach bitte, bitte die nächsten Monate ganz besonders die Daumen und seid euch sicher, dass ich schreiben werde, wenn ich es hinter mir habe (hoffentlich erfolgreich).

IMG_2370Meine „Cattalk“-Praxis nimmt schon jetzt immer konkretere Formen an. Die Genehmigung meines Arbeitgebers holte ich mir als Erstes, es folgte eine Anmeldung als Freiberuflerin (und zwar am Geburtstag meiner zwei Fellchen – das bringt mir ganz bestimmt Glück) und schließlich der Entwurf eines Firmennamens und Logos. Eine Versicherung wurde ausgewählt, verschiedene Vorlagen erstellt, ein Konzept entwickelt, Preise verglichen und ein eigenes Preismodell entwickelt usw. usw. Natürlich habe ich auch schon Tausend Ideen, was ich noch so alles machen könnte, aber das muss erst mal warten.. Eine Webseite wird folgen und auch mein Auto soll einen Hauch „Cattalk“ bekommen. Die ersten „echten“ Fälle habe ich bereits angenommen und schnuppere ein wenig „Praxis-Luft“. Nach meinem Studium werde ich zusätzlich bei einer Tierärztin mitlaufen, die sich auf Verhaltensmedizin spezialisiert hat. Theoretisches Wissen ist das eine – praktische Erfahrung bei einer super tollen Ärztin zu sammeln, ist das andere.

Ich bin sehr gespannt wie sich die Beratung entwickelt und freue mich schon jetzt auf viele, viele interessante Fälle und hoffentlich ebenso viele zufriedene Kunden. 🙂

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6 Antworten zu Cattalk – Mobile Beratung rund um Katzen

  1. Elke schreibt:

    Hallo, liebe Carmen,
    alle Achtung vor deiner Leistung der letzten Monate. Ich kann mir vorstellen, dass das alles nicht so leicht zu bewältigen war. Aber wenn man mit Leib und Seele bei einer Sache ist, wird es auch
    klappen. Ich finde es richtig super, dass du für die kommende Zeit schon viele gute Ideen
    hast. Und wenn du bei einer Tierärztin „Praxis-Luft“ schnuppern kannst, kann das für dich
    doch nur von Nutzen sein!
    Deine Lernhelferin Polly wird dich jetzt bestimmt vermissen, wenn du dich soviel mit ihr beschäftigen konntest. Polly scheint ja eine ganz liebe Maus zu sein!!!
    Ich drücke dir beide Daumen, dass du die Prüfungen gut überstehst. Du schaffst es, davon
    bin ich überzeugt!!!

    Einen guten Start in die neue Woche wünscht
    Elke

    • Hallo Elke,
      vielen Dank für deine lieben Wünsche. Ja, es war und ist nicht leicht, alles unter einen Hut zu bringen, aber die „Arbeit“ macht mir ja auch unheimlich viel Freude und gibt mir auch wieder Kraft zurück. Meine kleine Lernhelferin wird auch nicht vernachlässigt, keine Sorge. Ich sitze ja ziemlich viel am Rechner und bereite etwas vor, mache die Buchhaltung, tippe Behandlungsempfehlungen usw. Da wird wohl noch viel Zeit auf meinem Schoß übrig sein. ;o)
      Liebe Grüße
      Carmen

  2. Christina schreibt:

    Carmen, das ist großartig!!
    Was du da in den letzten Monaten durchgezogen hast, verdient vollen Respekt! So nebenbei, neben allem anderen, mal eben studieren… Das bewältigt man nur, wenn die ganze Sache nicht nur eine Idee sondern eine echte Herzensangelegenheit ist.
    Und wenn Polly die ganze Zeit ‚mitstudiert‘ hat, ist sie ja jetzt sozusagen ‚ausgebildete Therapiekatze’… *Zwinker*
    Hier werden alle Daumen und Pfötchen ganz feste gedrückt!!!

    Liebe Grüße von Christina

    • *lach* Unter diesem Aspekt habe ich das ja noch gar nicht gesehen! Meinst du, Polly nimmt jetzt auch eine Gage, wenn ich mit ihr schmusen darf? Da muss ich mir ja mal was einfallen lassen. 😉

      Für den Rest des Junis habe ich mir eine Lernpause verordnet. Ab morgen geht es wieder los mit einem straffen Plan zur Prüfungsvorbereitung. Die Anmeldung ist abgeschickt. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich zur Prüfung anreise (ca. 8-9 Stunden Anfahrt, aber dafür gibt’s das Ergebnis gleich) oder ob ich beim Notar die Prüfung ablege (keine Anreise, dafür aber das Ergebnis erst später). Mmmmhh….

      Liebe Grüße
      Carmen

  3. Ursula Arnold schreibt:

    Denn mal toi, toi, toi.

Schnurr mir was...

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