Wie geht’s eigentlich…. Nellie?!


NellieDen heutigen „Wie geht’s eigentlich“-Artikel schreibt jemand ganz Prominentes und überaus Liebenswürdiges – nämlich die Hauptakteurin höchstselbst! Es geht um die süße Beagle-Omi, Nellie, die ich im Tierheim kennenlernen durfte und die dort ein ganz besonderes Sorgenfellchen war. Ich hatte gleich drei Mal über sie berichtet (ein Mal hier , dann da und ein Mal dort) und die Süße seither immer mal wieder im Hundehaus „im Vorbeigehen“ gegrabbelt. Eigentlich halte ich mich von den Zimmern der Hunde etwas fern. Es regt die Tiere meist ziemlich auf, wenn ein sonst Unbekannter (wie ich es bei den Hunden bin) sehr dicht an ihren Fenstern vorbei geht. Nellie aber lag immer mit ihrer Schnute sehnsüchtig auf Besucher wartend ganz nah am Gitter und so nah ich ihr Gesichtchen immer in die Hand und krabbelte sie ein wenig, bevor ich weiter ging. Jedes Mal brach es mir das Herz, sie dort zu sehen und jedes Mal hoffte ich, dass es das letzte Mal sein würde…

Nun ist Nellie nicht nur vermittelt, sondern in einem wahren Beagle-Paradies angekommen. Die „Omi“ hat flugs sogar einen eigenen Facebook-Account bekommen und so darf ich täglich an ihrem Leben teilhaben. Auf meine Bitte, doch ein paar Zeilen für meine Blogleser zu schreiben, ist sie sofort eingangen. Hier kommt also Nellie-Maus zu Wort:

„Liebe Carmen,nellie2
Ich bin’s die Nellie, die traumhafte Sorgenhund-Dame aus dem Tierheim Darmstadt. Wir kennen uns ja schon, da ich der Star in deinem Videodreh sein durfte. 🙂 Seither ist ganz viel passiert. 🙂

Seit dem 29.5.14 bin ich nicht mehr im Tierheim Darmstadt, ich durfte nach Hause zu meiner Familie, welche mich ausgesucht hat. Aber Mal ganz von Beginn an. 😉 Am Freitag, 29.5.14 standen plötzlich zwei Menschen und zwei Beagle-Jungs in meinem Auslauf im Tierheim. Hui, war ich aber aufgeregt und konnte nicht ganz verstehen, was da gerade passiert. Die beiden Beagle-Jungs waren echt ok, aber interessierten sich mehr für die Gerüche im Gras. Die zwei Menschen waren aber super lieb und haben mich betüdelt. 🙂 und dann haben sie mich mitgenommen. Wir hatten eine längere Reise vor uns und stell dir vor, ich bekam sogar einen Stempel in meinen Pass und ein netter Zollbeamter hat auch noch meinen Chip kontrolliert. Nach fünf Stunden Fahrt mit Pause sind wir zu Hause angekommen. Hier hat’s gaaanz viel Grün, Felder und Wiesen und der Rhein. Zu den zwei Menschen und den zwei Beagles, welche mich abgeholt haben, gehören noch zwei Menschenkinder, zwei Katzen, vier Hühner und sechs Pferde.

Nun bin mehr als eine Woche bei meiner Familie und ich habe mich ganz arg an mein Frauchen gehängt. Mit ihr liege ich zusammen auf dem Sofa und geniesse es, wenn alle nellie3zusammen im Wohnzimmer sitzen. Wenn sie in den Stall geht, habe ich mich anfänglich immer vor die Tür gelegt und auf sie gewartet, musste aber nie heulen. Jetzt wart ich manchmal auch noch, kann aber auch mit den Jungs im Wohnzimmer liegen. Die beiden Beagle-Jungs haben mich voll akzeptiert und ich glaube, ich bin sogar die Rudelchefin. 🙂 Für mich war völlig fremd, dass hier nicht aus dem Napf gefressen wird. Frauchen füttert uns aus der Futterbeute. Da müssen wir das Teil apportieren und dann bekommen wir was zu fressen (sind wir nicht Arme 😉 ich kann das auch schon super gut, bin ja auch lernfähig. 🙂 Ok, ich hab das erste Mal das Teil zerbissen, da war ja auch Futter drin 🙂 oder ich sag’s so, Frauchen hat zu wenig aufgepasst! Was das Essen betrifft, bin ich noch etwas Hektikerin. Ich fress schon langsamer, aber Frauchen sagt, immer noch viel zu schnell. Was ich auch noch lernen muss ist, dass wenn meine Familie am Essen ist, ich nicht wie verrückt um den Tisch rennen und bellen muss. Aber das wird sich auch noch legen.

Die ersten Tage hatte ich über Nacht auch noch Pipi ins Wohnzimmer gemacht, aber das ist jetzt vorbei und es war auch nicht schlimm. Ich habe auch schon ganz viele Hunde kennen gelernt. Hier in meiner Strasse gibt es mit uns 12 Hunde, aber die Strasse ist nicht lang. Ich kenne nun schon Mike & Artos, zwei Weimaraner, Aki, ein Schweizer Sennenhund. Angie eine Bulldoggen-Dame, welche uns durch den Zaun immer anbellt, interessiert uns aber nicht. Dann gibts noch Janosch und Isidor, zwei Leonberger und Baily, Sira und Pasco, drei Hunde aus Spanien. Dann kommen manchmal Leyla und Bärle vorbei. Also wir sind hier eine coole Truppe. 🙂 Heute war Frauchen mit uns zum Baden am Rhein, doch geschwommen ist nur Fuchur , das kann der super gut. Easy und ich betrachten Wasser aber lediglich zum trinken. 🙂 Ich war auch schon beim Augenarzt und mein Augendruck ist ok, ich muss sogar weniger Augentropfen nehmen, das ist doch toll, Also ich würde sagen. ich fühle mich wohl hier und die haben mich alle mega lieb. Ich hab sogar eine eigene FB-Seite, da könnt ihr verfolgen, wie es mir so geht, ihr findet mich unter Nellie Beagle. Ich glaube hier möchte ich gaaaanz alt werden.

Herzlichst eure Nellie

Hunde

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Eine Antwort zu Wie geht’s eigentlich…. Nellie?!

  1. Elke schreibt:

    Das ist ja eine herzzerreißende Geschichte von der niedlichen Hundedame Nellie.
    Es geschehen wohl noch Wunder!!! Was für ein Glück, dass so eine nette und
    liebevolle Familie sie bei sich aufgenommen hat.
    Und dass sie so schnell Anschluß an die anderen tierischen Hausbewohner
    gefunden hat, ist ganz erstaunlich und erfreulich zugleich. Da können ja alle mit der neuen
    Situation zufrieden sein.
    Ich hoffe, dass Nellie immer bei ihrer Familie bleiben kann. Alles Gute für Nellie!!!

    Liebe Grüße von
    Elke

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