Wie geht’s eigentlich: Opa Heini


05_Mai14_Opa_Heini4Nach gefühlten Tausend Mal „ich komme euch bald besuchen“, war es dann endlich wirklich so weit. Am Tag des BARF-Seminars zwackten Uschi und ich noch ein Stündchen vorher ab und fuhren in Heinis – nicht mehr ganz so neues – Zuhause. „Gefühlt“ war er erst kürzlich vermittelt. Tatsächlich waren es schon Monate – genau genommen bald schon ein Jahr. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit verrinnt und grade bei Heini (ebenso wie bei Nick) war es mir ein Bedürfnis, die beiden nochmal zu sehen. Nicht, dass ich glaube, dass sie es nicht gut hätten. Das Gegenteil ist der Fall, denn ich möchte die beiden nach ihrer schweren Zeit im Tierheim unbedingt nochmal in entspannter Umgebung sehen dürfen.

So war es dann auch bei Heini. Uschi und ich wurden freudig begrüßt – von seiner Dosi, nicht etwa von Heini. Dieser war – wie so viele ehemalige Pflegis – erst mal skeptisch, was die „doofen Tierheimtanten“ denn nun noch von ihm wollten. Also tauschten wir uns erst mal ein wenig mit Dunja, Heinis Dosi, aus. Sie zeigte uns das Haus, stellte uns einen Teil von Heinis felligen Mitbewohnern vor und ging mit uns in den Garten. Heini „bewachte“ derweil „seinen“ Läufer, auf dem er offenbar gerne und oft döst.

Als Uschi und Dunja sich gerade unterhielten, nutzte ich die Gelegenheit und ging zu Opa 05_Mai14_Opa_HeiniHeini. Da er stark kurzsichtig und daher etwas schreckhaft ist, näherte ich mich ihm langsam und nicht allzu leise (fällt mir ja eher weniger schwer 😉 ). Ich sprach mit ihm, er brummte kurz… und dann sah ich die Andeutung eines Tretelns. Ui! Bin ich doch nicht so doof?! Nein, offenbar nicht, denn kurz drauf wurde aus dem Brummen doch tatsächlich ein leises Schnurren. Mutig fasste ich das als Aufforderung und begann vorsichtig, den alten Herren zu krabbeln. 🙂

Was soll ich noch sagen?! Heini geht es einfach wunderbar gut dort. Sein Fell ist wieder seidig und glänzend, auch seine kurzsichtigen Äuglein wirken klarer, er macht einen rundum zufriedenen Eindruck. Auch mit den anderen Katzen scheint er überhaupt keinen Stress zu haben – vermutlich hängt auch hier hin und wieder der Katzenhaussegen schief, aber das kommt bekanntlich in den besten Familien vor und ist weitab von irgendeinem Stress. Es war wunderschön, Opi Heini nochmal „live“ zu sehen. Bilder von ihm hatte mir Dunja bereits ettliche geschickt. Auf einem davon sah Heini so sehr nach einem Jungkater aus, dass ich ihn zunächst nicht erkannte. Gibt’s ein besseres Zeichen, dass es ihm gut geht?!

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