Zuhause gesucht: Schmusebacke Fridolin


Fridolin - Schmusebär

Fridolin – Schmusebär

Von meinem letzten Besuch habe ich ja einiges an Video-Material mitnehmen dürfen. Leider braucht die Bearbeitung immer etwas Zeit, sodass mitunter schon einige Tage vergehen, bis die Schätzchen alle online sind. Jetzt ist es aber wieder soweit und ich darf meinen Bloglesern als Nächstes den süßen Fridolin vorstellen.

Fridolin kam – wie so viele unserer Tierheim-Katzen – als Fundtier ins Darmstädter Tierheim. Es ist ein junger, langbeiniger Tiger, der absolut gar keine Zeit mit irgendwelchen unnötigen Animositäten verliert. Fremdeln??? Erst mal kennenlernen??? Pfff… Wer braucht sowas?! Fridolin geht gerne gleich zum Wesentlichen über: KUSCHELN… und zwar GLEICH!

Als ich den süßen Fratz das erste Mal wahrgenommen habe, war ich eigentlich grade damit beschäftigt, den ebenfalls kürzlich vorgestellten Hannes aus seiner Box zu locken. Im Augenwinkel nahm ich eine ziemlich nahe Bewegung in der Nebenbox wahr und schielte rüber. Da saß dann quasi press an der Scheibe Fridolin und kuschelte und schnurrte mit eben dieser Scheibe. Eigentlich – das war offensichtlich – wäre er am liebsten zu uns rüber gekrochen, um auch ein paar Kuscheleinheiten zu bekommen, aber so begnügte er sich eben erst mal mit der Scheibe. Fridolin

Natürlich sind Uschi und ich später auch zu ihm gegangen und dort wurde umgehend kampfgeschmust. Der Kleine war so sehr mit Kuscheln und Treteln beschäftigt, dass er sich gar nicht richtig hinlegen konnte. Auf dem Weg zum „Katzenmüffchen“ musste er immer wieder aufstehen und fleißig weiter treteln. So ein süßer Goldfratz! Ok, Sie merken es schon: ich bin von Fridolin ganz hin und weg. 🙂

Es ist aber auch wirklich nicht schwer, sich in den etwa 3-4 Jahre alten Kater zu verlieben. Er ist total lieb, sehr menschenbezogen, kuschelig und – zumindest bisher – einfach nur lieb  – habe ich das schon geschrieben?! 😀 Da vergißt man schnell, dass er vermutlich doch nicht so leicht zu vermitteln sein wird, denn Fridolin „leidet“ an chronischem Katzenschnupfen. Na ja, ob „leiden“ wirklich das richtige Wort dafür ist, bezweifle ich ein wenig. Fridolin scheint keine wirklich schimme Form des Schnupfens zu haben – zumindest schien es auf mich so. Genaueres können sicherlich die Pfleger in einem Vermittlungsgespräch erläutern. Mit dieser chronischen Erkrankung kommen Katzen nach meiner Erfahrung aber recht gut zurecht und müssen auch nur temporär immer mal wieder behandelt werden, wenn es denn mal einen argen akuten Schub gibt. Dann wäre aber auch jede ansonsten gesunde Katze zu behandeln – also macht das keinen allzu großen Unterschied. Meine Cleo hat z.B. auch immer mal wieder etwas Schnupfen. Sie ist einfach etwas anfällig und mal ist es nicht gar so schlimm und manchmal müssen wir dann doch mal zum Arzt.

Worauf man sich allerdings schon als neuer Halter zumindest ggf. einstellen muss, ist, dass ein chronischer Schnupfer eben chronisch schnupft – und sich dabei selten die Pfote vor die Nase hält. 😉 Man sollte also kein allzu penibel hygienischer Mensch sein (sollte man als Katzenhalter aber wohl ohnehin nicht sein, wenn ich an meine beiden Dreckspatzen denke zumindest…), der ein Problem mit etwas – Pardon – Katzenrotze in der Wohnung hat. Außerdem sollte die Wohnungseinrichtung möglichst so sein, dass man den einen oder anderen Nießunfall gut reinigen kann. Es kann einfach hin und wieder etwas daneben gehen und damit sollte man umgehen können. Oftmals bekommt man es gar nicht mit, aber bevor der arme Fridolin wieder abgegeben wird, weil „man es ja nicht wußte“…

Inwiefern sich Fridolin mit anderen Katzen versteht, können wir leider zumindest aktuell nicht einschätzen. Er ist in einer Einzelbox in der Aufnahme untergebracht und wird die Vollpension dort vermutlich auch bis zu seiner Vermittlung wahrnehmen. Da eine Ansteckung auch bei chronischem Schnupfen nicht ganz auszuschließen ist, bleiben diese Katzen bei uns im Tierheim in der Regel separiert und so bleibt Fridolin zumindest die Konkurrenz um den tollsten Kuschelplatz im Vermittlungszimmer erspart – oder verwehrt – wie man’s nimmt.

Hier geht’s zu seinem Video:  http://youtu.be/VhYG_PjpPMQ


Katze

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