Omihunde: Ein tolles Projekt braucht Hilfe


Opihund: Michel vor seiner Augen-OP

Opihund: Michel vor seiner Augen-OP

Vor einiger Zeit bin ich durch einen Zufall über eine wirklich tolle und ganz besondere Tierschutz-Initiative gestolpert und verfolge seitdem die Geschichten rund um diesen wunderbaren Verein. Es geht um das „Omihunde-Netzwerk“, das sich – wie der Name schon vermuten lässt – ganz speziell auf die Hilfe und Unterstützung von Hunden konzentriert, die schon etwas in die Jahre gekommen sind. In privaten Pflegestellen erhalten diese Hunde alles, was sie brauchen – egal, ob es „nur“ eine ganz besondere Zuwendung ist oder auch eine mal mehr und mal weniger intensive medizinische Betreuung. Wer schon mal ein älteres Tier gepflegt hat, weiß, was es bedeutet, den letzten Lebensabschnitt gemeinsam zu gehen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie lange man dieses Tier begleiten darf. Es ist immer eine schmerzhafte, aber meist auch dankbare Zeit, wenn man den letzten Weg gemeinsam gehen darf bzw. durfte. Insbesondere da wir ja auch erst kürzlich unsere geliebte Gina über die Regenbogenbrücke verabschieden mussten, weiß ich sehr gut, wieviel Kraft notwendig ist, diese „Arbeit“ zu leisten und bewundere es von ganzem Herzen, dass es Menschen gibt, die sich ganz bewusst für ein älteres Tier entscheiden, bei dem das Abschiednehmen nur allzu oft in sehr greifbarer Nähe ist.

Der kleine Mann bei einer entspannenden Massage

Der kleine Mann bei einer entspannenden Massage

Einen expliziten Fall aus dem Omihunde-Netzwerk vorzustellen, fällt gar nicht so leicht. Liest man sich auf der Patenseite ein wenig ein, schließt man die vielen Omis und Opis allesamt in sein Herz. 🙂 Dennoch gibt es einen Fall, der eine ganz besondere Unterstützung braucht und welcher den Verein finanziell ganz schön fordert. Es geht um den kleinen Michel – einen ca. 8 jährigen Mini-Opi, der erst kürzlich im Netzwerk aufgenommen wurde. Michel musste wegen Umzugs aus seinem letzten Zuhause ausziehen, wobei sich mir der Gedanke aufzwängt, dass dies womöglich das größte Glück seines Lebens war. Sein gesundheitlicher Zustand ist doch mehr als besorgniserregend und zeugt leider von keiner guten Pflege…

*kuschel kuschel*

*kuschel kuschel*

Michel scheint querschnittsgelähmt zu sein, wobei nach ersten Untersuchungen die Hoffnung besteht, dass man mit Physiotherapie möglicherweise doch noch ein wenig „Leben“ in seine Hinterbeinchen trainieren kann. Parallel dazu ist aber auch schon ein Hunde-Rolli für den kleinen Mann in Arbeit. Leider ist er durch die dauerhafte Fehlbelastung natürlich auch fürchterlich verspannt, woran ebenfalls gearbeitet wird. Wer glaubt, das sei Michels einziges Handicap, der irrt leider gewaltig. Offenbar ist Michel eine Großbaustelle. Seine Augen waren – neben seinen Hinterläufen – das augenscheinlichste Desaster und wurden vor wenigen Tagen – soweit bisher absehbar – erfolgreich operiert: sein Augenlicht konnte vermutlich gerettet werden. Auch seine Zähne sind in einem üblen Zustand – kurz: bei Michel liegt wirklich einiges im Argen und wird im Omihunde-Netzwerk nun nach und nach fachmännisch angegangen. Dafür ist der kleine Opi nicht nur bei mehreren Spezialisten in Behandlung, sondern wird zudem super liebevoll von seiner Pflegestelle versorgt. Hier kann man sein Pflegestellen-Tagebuch nachlesen. Ich für meinen Teil bin absolut gerührt und dankbar, wie schön es Michel dort hat und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass Michel dieses Leben weiter genießen darf.

Das ist eine GENAU RICHTIGE Platzverteilung: Zwergis an die Macht! *g*

Das ist exakt die RICHTIGE Platzverteilung: Zwergis an die Macht! *g*

So schön romantisch der Gedanke eines Happy-Ends für Michel aber auch ist, so kostenintensiv ist auch seine Realität. Ich möchte mir gar nicht so genau vorstellen, wie viel Michels Pflege aktuell kostet. Physio, Augenspezialist, Zähne… Das ist für einen rein privaten Verein eine wahnsinnige Last und Michel ist ja bei Weitem nicht der einzige Pflegi… Tja und jetzt sind mal wieder meine Blogleser gefragt. Sie haben es schon geahnt. 😉 Sie haben doch sicherlich schon länger überlegt, dass Sie mal wieder ein paar Euro für eine wirklich gute Sache übrig haben und waren sich nur nicht ganz sicher, wo Sie das Geld einsetzen wollen oder?! Tja, da kann ich Ihnen helfen und möchte Ihnen eine Patenschaft (dauerhaft oder als Einmalbetrag) für Michel (oder gerne auch einen anderen Schnuffel des Netzwerks) ans Herz legen. Dieser Verein und vor allem dieser Hund kann jeden einzelnen Cent super gut brauchen… Das Omihunde-Netzwerk ist übrigens als gemeinnützig anerkannt, weshalb man selbstverständlich eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt bekommen kann.

Hier geht’s zum Patenschaftsformular: http://www.omihunde-netzwerk.de/ihre-hilfe/paten-gesucht/pate-f%C3%BCr-einen-omihund/

Ich zähle auf Sie! 😉


Katze

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