Mit offenen Augen…


Normalerweise fahre ich den Weg ins Büro im totalen Halbschlaf und nehme kaum etwas um mich herum wahr. Oft scherze ich, dass mir morgens meine Mutter über den Weg laufen könnte, ohne dass ich sie bewusst wahrnehmen würde. Es ist einfach nicht meine Zeit, so früh unters Volk zu gehen, obwohl mich mein Cleo-Wecker ja auch im Urlaub zuverlässig zwischen 6 und 7 Uhr weckt (an dieser Stelle ein netter Gruß an meine Eltern, die mich in meiner Ferienzeit früher selten vor 12 Uhr aus dem Bett bekamen: Hätten wir mal schon früher eine Katze gehabt, wären die Familienfrühstücke bestimmt kein Thema gewesen 😉 ).

Na, jedenfalls war es heute Morgen anders. Schon als ich das Haus verließ, fielen mir meine beiden Fellpopos heute ganz besonders ins Auge. Sie saßen beide im Freigehege und wollten mich scheinbar nicht gehen lassen. Normalerweise verzieht sich Cleo nach dem Frühstück unters Bett (damit Frauchen auf keinen Fall mit irgendwelchen blöden Medis an sie ran kommt), aber heute setzte sie sich in eine Kiste ins Freigehege und schaute mich mit ihrem „Schau-mir-in-die-Auge-und-schmelze-Blick“ an, sodass ich natürlich einen Halt bei ihr machte. Polly setzte noch eins oben drauf und schwänzelte laut maunzend um mich herum „nicht gehen, nicht gehen“. *gnarf!*

Den Weg ins Büro konnte ich dank der schon warmen Temperatur mit offenem Verdeck genießen und nahm den kühlen Wind im Wald heute ganz besonders wahr. In der Darmstädter Innenstadt angekommen, fiel mir mal wieder deutlich auf, wie viele Hunde in den frühen Morgenstunden ihre Gassirunde drehen. Da war zum Beispiel ein Labbi, der sich ganz offensichtlich tierisch über seinen Spaziergang freute. Als er auf einen an der Bushaltestelle wartenden Mann zuging, fing er ganz leicht an, mit dem Schwanz zu wedeln. Als der Mann ihn daraufhin anlächelte, machte der Labbi einen winzigen Satz und drehte den Schwanz wie ein Propeller. Da sein Frauchen überhaupt nicht reagierte, vermute ich, dass sich die Menschen nicht kannten und der Hund sich einfach nur über diese kleine freundliche Begegnung freute – und ich mit ihm.

Ein paar Meter weiter war ein kleiner, schwarzer Mischling offenbar ebenso gut gelaunt. Er hatte ein Stück seiner Leine im Maul und freute sich darüber ganz offensichtlich. Er tänzelte förmlich neben seinem Frauchen her und dachte sich bestimmt ingseheim, er hätte die Macht über die Leine. 😉

Der Weg ins Büro endete schließlich mit einer Begegung mit Nelly, einer Hündin aus dem Nachbarhaus meines Büros. Sie beendet ihre Gassirunde immer vor unserer Kantine, wo sie ein Stück Wurst bekommt. Ernährungstechnisch sicherlich fraglich, aber umso herzlicher. 😉 So startete mein Bürotag heute also mit einer schönen Knuddeleinheit mit Nelly, die ein so schön weiches Fell hat, dass man sein Gesicht am liebsten in sie rein bohren möchte. Sie hat zudem ein so liebes Wesen, dass es einfach Spaß macht und total entspannt, die Große zu krabbeln…

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen heute einen ganz besonders schönen Tag mit ebenso schönen und besonderen Momenten. 😉


Katze

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