Ein Mal „langweilig“, bitte


Sorry, Leute, ich muss mal wieder ein wenig jammern. Soll hier bloß keiner glauben, dass ich alles rund um meine Katzen und den Rest meines Lebens immer total taff und cool weg stecke. Nein, die meisten Dinge, die derzeit um mich herum passieren, empfinde ich als ziemlich anstrengend und die Tatsache, dass ich gesundheitlich irgendwie nach wie vor auch nicht auf der Höhe bin, nervt mich auch in zunehmendem Maße.

Unsere „heimische Lage“ ist nahezu unverändert, wobei ich nicht undankbar sein möchte. Es gibt schon kleinere Änderungen – von Fortschritten möchte ich vorsichtshalber nicht sprechen. Wir haben am Wochenende einen neuen Futterplan von der LMU München bekommen, der mehr Abwechslung und eine damit verbundene höhere Akzeptanz verspricht. Die Akzeptanz ist auch zumindest besser als der mittlerweile eingetretene Würgereflex bei der alten Zusammenstellung, aber Entspannung an dieser Front ist wohl nicht in Sicht. Heute Morgen noch freute ich mich, dass die beiden ohne Murren ihr Futter mampften und dass die Reste abends auch noch weg waren. Hätte ich mich besser nicht gefreut, denn heute Abend quittierten sie mir diese arglose Freude direkt wieder mit Verweigerung. *grummel* Erst ein paar TroFu-Brösel erweichten sie dazu, zumindest die Hälfte zu mampfen. Na ja, die Nacht ist noch jung und ab einer bestimmten Uhrzeit lasse ich das Futter einfach stehen, um wenigstens ein bissel Schlaf zu bekommen und nicht die ganze Nacht das „Tellerchen-Spiel“ zu spielen. Cleo weckt mich derzeit ja auch gnadenlos gegen halb 6 oder auch mal Viertel vor 6 und es ist ihr herzlich egal, wie spät ich ihr noch das Tellerchen hinterher getragen habe oder wie schlecht ich einschlafen konnte.

Mein zunehmend wachsender schlechter Schlaf oder auch Schlafmangel trägt auch nicht zu einer guten Laune bei, sondern lässt mich morgens immer schwerer aus den Federn kommen. Dabei müsste ich eigentlich sogar aus dem Bett hüpfen, um das morgendliche Futter- und Medizinprogramm einigermaßen stressfrei über die Bühne zu bekommen.

Denn Cleos Bein, Hüfte, was-auch-immer geht es zusehends schlechter. Morgens geht es immer noch, aber abends kommt sie mir vor wie eine 16-jährige Katzenomi, die sich nicht mehr gescheit bewegen kann. Nach viel hin und her haben wir uns entschlossen, sie morgen nochmal in die Praxis zu bringen – zumal eine Diskussion zwischen meinem Mann und mir ausgebrochen ist, welche Seite betroffen ist. Kaum zu galuben, aber wahr. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass die Seite gewechselt hat und auch die Arztunterlagen sagen das. Was aber, wenn wir die ganze Zeit die falsche Seite behandelt hätten? Ich muss niemandem sagen, welche Vorwürfe ich mir jetzt schon mal im Vorfeld mache… Ich sehe mittlerweile auch nur noch, dass sie total eckig und unrund läuft, könnte aber nicht mehr sagen, welches Bein sie nachzieht. Für mich sieht’s einfach nur noch sehr unrund aus.

Ich weiß nicht, ob ich hoffen soll, dass sie geröngt wird und dass dabei etwas raus kommt oder lieber nicht. Einerseits möchte ich endlich wissen, was ihr da so Schmerzen bereitet und das Ganze dann effektiv behandeln. Andererseits habe ich auch vor den Konsquenzen für ihre Nieren Angst… Alles Mist. 😦

Das Infundieren klappt nach wie vor mal gut und mal schlecht und jeder, der mir demnächst sagt, dass dieses „Zelt-bilden“ bei Puschel-Katzen kein Problem sei, sollte direkt danach möglichst die Beine in die Hand nehmen und schnell rennen… Bei mir gibt’s kein Zelt. Bei mir gibt’s eine Hautfalte mit unglaublich viel Puschel, aber kein Zelt und so stochere ich in Puschel-Zelt-Haut-keine-Ahnung-was. *seufz* Prophylaktisch für eine evtl. Sedierung morgen habe ich Cleo einen Tag früher als geplant schon heute Abend wieder infundiert. Das klappte erstaunlich gut (mit-ohne Zelt). Cleo war brav, ich war brav, die Nadel war brav, die Infusion war brav… alles fein. Puuuh… Anstrengend…. Soooo und jetzt: Ein Mal „lanweilig“, bitte.


Katze

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Schnurr mir was...

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