Bewusst leben: Lavera Haarfestiger & Haarspray


lavera_festiger_haasprayEs mir bezüglich meinen Haaren recht zu machen, ist alles andere als einfach. Ich stehe quasi morgens auf und bin mit meinen Haaren unzufrieden. 😀 Sie sind seeeeeeehr dünn und werden von mir dann auch noch regelmäßig mit Färbungen gequält, was sie nicht wirklich toller macht. 😉 Pflegeprodukte für meine Haare zu finden, ist daher auch nicht ganz einfach und so fällt mein Urteil bei diesen Produkten sicherlich auch ziemlich kritisch aus. Auf meinem Weg, tierversuchsfreie und möglichst vegane Produkte für meine Haarpflege zu verwenden, bin ich unter anderem über Lavera gestolpert, welches es als ganze Serie z.B. im dm oder auch Tegut gibt. Schon länger verwende ich mittlerweile das Orangenmilch-Volumen-Shampoo von Lavera und bin ganz zufrieden damit. Seine Waschkraft ist zwar nicht ganz so effektiv wie bei meinen bisherigen Produkten (zeitweise kämpfe ich mit etwas fettigem Haar und da muss ich bei dem Lavera-Shampoo häufiger zweimal waschen, was mein altes Shampoo noch auf Anhieb zufriedenstellend bewältigt hatte). Andererseits muss ich bei diesem Shampoo keine Spülung mehr verwenden, was ich früher bei jedem Waschen benötigte. Insofern ist die Milde des Shampoos eher positiv zu verzeichnen.

Im aktuellen Test habe ich nun sowohl den Schaumfestiger der Serie, als auch das Haarspray und hier fällt meine persönliche Bewertung zwiegespalten aus. Der Schaumfestiger ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich darf nur eine winzig kleine Portion nehmen, weil mein Haar sonst zu schwer und irgendwie klebrig wird. Es ist schwer zu beschreiben (und kein gutes Gefühl auf dem Kopf :D).  Achtet man auf die äußerst sparsame Portionierung, gibt es dem Haar tatsächlich guten Halt und Fülle. Da meine Stroh-Haare ohnehin bei jedem Windhauch ein zuvor erföhntes Volumen verlieren, sind meine Erwartungen hier nicht wirklich hoch. Meine Ansprüche erfüllt der Festiger in dieser Hinsicht daher ganz gut. Negativ ist mir aber – wie bei nahezu allen Schaumfestigern – aufgefallen, dass gegen Ende der Packung die Sache immer klebriger und pappiger wird. Der Schaum schäumt eben nicht mehr so gut und so bekommt man zwangsläufig Probleme mit dem richtigen Dosieren und Verteilen. Da ich dieses Problem aber auch von anderen Produkten kenne, fällt der Punkt nicht allzu sehr ins Gewicht.

Das Haarspray an sich sitzt klasse. Es ist in einer Pumpflasche, was nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern eine vollständige Entleerung ermöglicht. Bei diesen Sprühflaschen rege ich mich z.B. immer wieder darüber auf, dass die Dose nie ganz leer wird und ich das Gefühl habe, immer ein bissel von dem Produkt einfach wegwerfen zu müssen. Das passiert hier nicht. Einen Minuspunkt bekommt das Produkt dennoch, weil es nicht vegan ist. Hier bin ich auf einen kleinen Marketingtrick von Alverde reingefallen. Auf der Verpackung ist nämlich ein „Naturkosmetik“-Button genau an der Stelle platziert, wo normalerweise das „Vegan“-Zeichen seinen Platz findet. Ich hab’s beim Kaufen schlicht übersehen und mich hinterher ein wenig über diesen Trick geärgert. Das Haarspray enthält nach meiner Recherche Schellack, was aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen wird.

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