Wie geht’s eigentlich: Lola – die jetzt Charlotte heißt


CharlotteKurz vor dem Jahreswechsel erreichte uns eine wunderschöne Mail von Lolas neuen Dosis und jetzt haben wir auch die Freigabe, ihren Brief bei uns zu veröffentlichen. Lola geht es ganz hervorragend und um ihr altes Leben ganz und gar hinter sich zu lassen, hat sie auch ihren Namen geändert. Die Süße heißt jetzt „Charlotte“, was aus meiner Sicht ganz wunderbar zu ihr passt. Außerdem rückt sie damit in meinem Herzen noch ein wenig näher – ist doch „Lotte“ (mein eigener Spitzname) eine Kurzform von Charlotte. Wenn das mal keine schöne Verbindung ist…

Bereits kurz nach Charlottes Vermittlung hatte ich mit ihren neuen Dosis telefoniert, um nachzuhorchen wie die Eingewöhnung läuft und schon damals hatte ich ein ganz tolles Gefühl bei ihrer neuen Familie. Charlotte würde es dort einfach gut haben und mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu der Katze werden, die bei uns ja auch schon immer wieder durchgeblitzt ist. Tatsächlich scheint sich diese Ahnung zu bestätigen:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für Lola, die jetzt den Namen Charlotte angenommen hat, bedanken.014[2]

Die zum Beginn unseres Zusammenleben stark verunsicherte Katzendame hat sich gänzlich entspannt, ihre Nervosität abgelegt, ihr Vertrauen in das Gute wiedergewonnen und voll in den Rhythmus der Familie eingelebt. Sie traut sich zwar noch nicht vom Balkon in die weite Welt hinauszugehen, aber bei dem Wetter ist das mehr als verständlich und wird sich sicherlich mit dem einsetzendem Frühling ändern.

Wir beide sind ganz froh dem Wesen eine warmes und einfühlsames Zuhause gegeben zu haben.

 Alles Gute für alle Ihre schutzbefohlene Lebewesen und Ihren Verein im Allgemeinen.

E.B. und A.Z.“

061[2]Abermals hat sich zumindest für mich bewahrheitet, dass es in der Verantwortung des Menschen liegt, seinem anvertrauten Tier Sicherheit und Verständnis entgegen zu bringen und dass Tiere nicht grundlos verhaltensauffällig werden. Sie werden nicht einfach so aggressiv, ängstlich oder anderweitig auffällig. Es liegt an uns Menschen, den Ursachen für ein auffälliges Verhalten auf den Grund zu gehen und wenn die Lösung tatsächlich nicht in der eigenen Familie möglich ist, so sind wir es doch unseren Gefährten eigentlich schuldig, dass wir sie in eine passendere Umgebung vermitteln und nicht – wie in Charlottes Fall – ins Tierheim abschieben, wo sie mit Sicherheit ihre Seele nicht heilen können und mitunter Monate oder sogar Jahre verbringen müssen. Ich bin so dankbar für Menschen, die dann trotzdem hinter die vielleicht kratzbürstige oder ängstliche Fassade schauen und sich solch einem Tier annehmen. Sie werden meist mit ganz besonders liebenswerten Tieren belohnt…

zap192133

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