Wilde Hilde im Einsatz


Zu 99,9 % der Zeit ist es einfach wunderbar, mit einer – oder auch mehreren – Samtpfoten sein Leben teilen zu dürfen und egal, welchen Quatsch sie anstellen: ich liebe sie einfach. 🙂 So nehme ich auch die eher unliebsamen Dinge im Zusammenleben mit Katzen (ja, die gibt es tatsächlich – die unliebsamen Dinge) eher gelassen in Kauf.

Von ganz vereinzelten „Klounfällen“ oder ausgewürgten Haarbüscheln und dergleichen abgesehen, lebe ich seit nunmehr sieben Jahren nicht nur mit zwei „vollständigen“ Katzen zusammen, sondern auch mit gefühlten 12 Millionen „Teilversionen“ von ihnen. Die Rede ist natürlich von ihren Haaren, die sie schlichtweg ÜBERALL verteilen. Ob Kleidung, Bett, Bad oder Boden… Sie sind einfach überall und nirgendwo kann man sie so wirklich brauchen (auch wenn sie so schön weich sind). Ganz besonders nerven sie mich allerdings als Wüstenimitationen – nämlich als wuschelige kleine, auf Laminatboden umher fliegende Ballen, die sich scheinbar nur Minuten nach dem letzten Putzen direkt wieder bilden. Ich sehe Sie alle im Geiste mit dem Kopfnicken… Es ist so – Punkt Ende.

Da ich offen gestanden aber keine große Putzfee bin (oder vielmehr meine Zeit mit anderen Dingen verbringen möchte), habe ich mir im Juni einen neuen Luxus gegönnt: Ich nenne sie „wilde Hilde“, aber bei Amazon stellte sie sich als „iRobot Roomba“ vor. Es ist ein vollautomatischer Staubsauger, der seit nunmehr einem Vierteljahr unsere Fußböden regelmäßig von diversen Katzenfellknäueln befreit – und Cleo dabei leider nach wie vor Angst und Schrecken einjagt. Während Polly dem Ganzen mittlerweile erstaunlich cool gegenüber tritt (zur Erinnerung: Polly ist eigentlich Chef-Hasenfuß), saust Cleo jedes Mal erneut ängstlich weg, wenn das tösende Monster scheinbar unkoordiniert durch die Gegend saugt. Ja, es ist ein ziemlich laut tösendes Monster – das wohl größte Manko. Dennoch: Ich möchte den Roomba nicht mehr missen. Er ist leicht in der Handhabung, reinigt insbesondere Laminat und Fliesen wirklich einwandfrei und den Teppich zumindest „sichtsauber“ (so nenne ich die Reinigungsstufe, bei der man selbst eigentlich noch nicht ganz zufrieden ist, aber durchaus noch Gäste ins Haus lässt). Er bleibt zuverlässig vor Treppenabsätzen stehen und beseitigt vor allem auch Katzenstreu zuverlässig. Theoretisch lässt er sich zeitlich auch programmieren, aber offen gestanden möchte ich nicht in die Erfahrung kommen, wie er mit frisch erbrochenem Katzenschmökes umgeht…

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