Grüße von Tammie & Tosca


Vor ein paar Monaten wurden Tammie und Tosca von uns vermittelt. Die beiden kamen zusammen zu uns, zeigten jedoch kaum Interesse aneinander. Während Tosca auch relativ schnell auftaute und sich mit ihrem temporären „Tierheim-Schicksal“ abfand, gruselte sich Tammie ganz arg bei uns. Sie wohnte in einem Kennel und schaute besonders grimmig, wenn mal jemand zu ihr kam. Dass dieses grimmige Gesicht nur Fassade war, merkten wir schnell (ähnlich wie aktuell bei Ambrosius). Man konnte sie gut streicheln und sie genoss jede Zuneigung sichtlich. Leider kann man es Interessenten aber nur schwer vermitteln, dass diese grimmig guckende Samtpfote „eigentlich ganz lieb“ ist. Nur wenige bringen die Geduld auf, sich dem Tier langsam zu nähern und vielleicht auch ein paar Mal ins Tierheim zu kommen und sich auf dieses verängstigte Wesen einzustellen.

Auch bei Tammie und Tosca sah es zunächst nicht so gut aus. Nachdem sie bei uns kein Interesse aneinander zeigten, vermittelten wir Tosca zunächst alleine an eine junge Frau. Sie lebte sich dort auch gut ein, aber die Frau kam relativ bald wieder und suchte noch eine zweite Katze, weil ihr Tosca so alleine dann doch leid tat. Obwohl wir ihr Tammie natürlich auch vorstellten, war sie zunächst skeptisch. Tammie saß wie immer erstarrt in ihrem Kennel. Die Dame hatte sichtlich Respekt vor ihr und wollte schon nach einer Alternative schauen. Zufällig war ich an diesem Tag auch da und erklärte ihr, dass Tammie eigentlich eine ganz Liebe sei und dass sie die Hand ruhig in den Kennel stecken könne. Tammie würde bestimmt nichts machen. Sie war weiterhin skeptisch…

Also machte ich den ersten Schritt, steckte meine Hand beherzt in den Kennel und hatte sofort Tammies Köpfchen in meiner Hand – sie schmiegte sich fest an meine Hand und ließ sich kraulen. Das Eis war gebrochen – auch bei der jungen Frau. Ich ließ die beiden dann alleine und sie nahmen vorsichtig Kontakt auf.

Wenn ich mich richtig erinnere, nahm sie Tammie nicht sofort mit, sondern besuchte uns zunächst noch 1-2 Mal bis sie sich tatsächlich für die schüchterne Maus entschied.

Tja und wie die Geschichte ausgeht, können Sie auf der Catlife-Seite nachlesen: http://www.catlife-darmstadt.de/NeueHeimat14.htm

Nur eins vorweg: Tammie heißt jetzt „Kuschel“ und das sagt eigentlich schon alles, nicht wahr?! 😀

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Eine Antwort zu Grüße von Tammie & Tosca

  1. Renate schreibt:

    Was für eine schöne Geschichte. Toll! Habe sie mir vor Freude feuchten Augen gelesen. Wie schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich durch sogenannte „schwierigen“ Katzen nicht abschrecken lassen.

Schnurr mir was...

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